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Orientierungslauf Dauermethode Fahrtspiel von Heike Armbrecht, Björn Herbold, Alexander Schulz, Robert Varga 1 Inhaltsverzeichnis3 Ausdauer und Ausdauertraining 3.2 Arten des Ausdauertrainings 4 Dauermethode mit wechselnder Geschwindigkeit 5 Organisation und Durchführung der Trainingseinheit 5.2 Herzfrequenzen während der Trainingseinheit 5.3 Richtig Aufwärmen und Abwärmen 7 Ablauf des Orientierungslaufes 2 EinleitungDiese Ausarbeitung ist im Rahmen des Unterrichtsfaches Sport an der Berufsbildenden Schule II in Göttingen im dem Schulzweig Fachoberschule Technik entstanden. Das Hauptziel dieser Ausarbeitung war es, den Entwurf einer Trainingseinheit unter der Verwendung der von unserer Gruppe bestimmten Trainingsmethode. In unserer Gruppe haben wir uns über verschiedene Trainingsmethoden informiert und uns dann für die Dauermethode Fahrtenspiel als Trainingsmethode entschieden. Auf den folgenden Seiten haben wir die wichtigsten Informationen zu dieser Trainingsmethode und die Organisation einer Trainingseinheit am Kiessee in Göttingen zusammengefasst . 3 Ausdauer und Ausdauertraining3.1 Was ist AusdauerIm Verhältnis zu anderen Teilgebieten der Trainingslehre liegt zur Ausdauer ein relativ umfangreiches Grundlagenwissen vor, was ein gezieltes Training der Ausdauer möglich macht. Trotz dieses Grundlagenwissen konnte aber noch keine einheitliche Definition gefunden werden. Mit den Definitionselementen langandauernde Arbeitsausführung und die Gleichsetzung mit der Ermüdungswiderstandsfähigkeit, wird in der Sportliteratur oft die Ausdauer definiert. Dies hatte Sabine Wedekind 1985 festgestellt, als sie dreißig verschiedene Ausdauerdefinitionen verglichen hat. Aufgrund dieser und weiterer Feststellungen, wurde deshalb der Begriff Ausdauer wie folgt definiert: Ausdauer ist die Fähigkeit, eine bestimmte Leistung über einen möglichst langen Zeitraum aufrechterhalten zu können. 3.2 Arten des AusdauertrainingsDas Ausdauertraining gehört mit zu den wichtigsten Methoden im Konditionstraining neben dem Krafttraining, Schnelligkeitstraining und dem Beweglichkeitstraining. Um mit unterschiedlicher Belastungsdauer, mit und ohne Unterbrechung, bei unterschiedlichen Belastungsintensitäten bestimmte Formen der Beanspruchung realisieren zu können, wird das Ausdauertraining nochmals unterteilt in folgenden Methoden. · Dauermethoden mit kontinuierlicher Geschwindigkeit · Dauermethode mit wechselnder Geschwindigkeit · Intensive Intervallmethode · Extensive Intervallmethode · Wettkampf- und Kontrollmethode · Wiederholungsmethoden Bei dem Einsatz dieser unterschiedlichen Methoden gilt der folgende Grundsatz. Diese Methoden stehen nicht zusammenhanglos untereinander und sind nicht beliebig untereinander austauschbar. Sie bilden ein einheitliches System mit abgestuften Belastungsintensitäten und jeweils dem richtigem Belastungsumfang. 4 Dauermethode mit wechselnder GeschwindigkeitBei Dauermethode mit wechselnder Geschwindigkeit soll ein Wechsel von der aeroben zur anaeroben Belastung zustande kommen, wodurch eine zusätzliche Erweiterung der Organfunktionen bewirkt werden soll wie z.B. Vergrößerung des Herzvolumen, Vergrößerung der Lungenkapazität und Vergrößerung der Hämoglobinmenge. Bei dieser Methode wird in zwei Typen unterschieden, die Wechselmethode und das Fahrtenspiel. 4.1 Dauermethode FahrtspielDas Fahrtspiel ist eine aus Skandinavien stammende Methode. Es wird hauptsächlich als Lauftraining in den verschiedenen Sportarten genutzt. Die Durchführung ist weitgehend abhängig von der Geländewahl. Das Fahrtspiel sollte so organisiert werden, das eine systematische Belastung zu erkennen ist, es sollte aber auch eine gewisse Freiheit gegeben werden damit die unterschiedlichen Trainingsstände der einzelnen Teilnehmer berücksichtigt werden können. Die Belastungen soll ein Wechsel zwischen aerobe und kurzfristig anaerobe Belastung sein. 5 Organisation und Durchführung der TrainingseinheitWir haben uns für die Durchführung dieser Trainingseinheit Kiessee in Göttingen ausgewählt. Dort wollen wir einen Orientierungslauf organisieren der um diesen Kiessee führt. Die Stationen die im Dauerlauf erreicht werden sollen, sind gleichmäßig um den See verteilt. An diesen Stationen müssen unterschiedliche Aufgaben bewältigt werden, die aber so gestaltet sind, das die Herzfrequenz im Gegensatz zum Dauerlauf geringer ist. So hat man am Ende dieses Orientierungslaufes einen reproduzierbarem Belastungscharakter der, der Belastungsintensität der Dauermethode Fahrtspiel entspricht. 5.1 LaufausrüstungDie Teilnehmer sollten Laufbekleidung benutzen in denen sie sich wohlfühlen. Besonders unter den Achseln und in der Leiste sollte die Bekleidung nicht zu eng sein, damit es beim Laufen nirgendwo reibt oder drückt. Die Bekleidung sollte auch am Tag der Durchführung dem Wetterverhältnissen angepasst sein. Denn es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlecht gewählte Bekleidung. Sie sollte am besten atmungsaktiv, strapazierfähig, pflegeleicht sein. Bei kühleren Temperaturen sollte man das Zwiebelprinzip beherzigen: Auf der Haut sollte schweiß ableitende Textilen verwendet werden und darüber eine atmungsaktive Jacke. Das Schuhwerk sollte ein griffiges Profil und robustes Oberleder haben. Die Zehen müssen vorne noch gut einen Zentimeter Platz haben und die Ferse sollte vom Schuh eng umfasst werden, damit sie im Schuh nicht hin und her rutscht. 5.2 Herzfrequenzen während der TrainingseinheitWir benötigen während dieser Trainingseinheit eigentlich nur zwei Herzfrequenzen. Die eine Frequenz ist die für aerobe Belastung, die 70 bis 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz beträgt und die zweite Frequenz ist die für die anaerobe Belastung die 80 bis 90 Prozent der maximalen Herzfrequenz beträgt. Die richtige maximale Herzfrequenz lässt sich durch eine Faustformel errechnen, die wie folgt definiert ist: 220 minus Lebensalter. 5.3 Richtig Aufwärmen und AbwärmenVor dem Orientierungslauf sollte sich jeder Teilnehmer selbstständig aufwärmen. Dieses dient dazu, damit der Körper sich auf die anstehende Belastung vorbereiten kann. Das kann durch lockeres Warmlaufen geschehen, wodurch der Körper schon einen leicht erhöhten Herzschlag hat, was den Kreislauf in Schwung bringt. Durch Stretching werden die Muskeln und Gelenke geschmeidiger und beweglicher und hilft den Übergang von körperlicher Ruhe in den Trainingsablauf zu erleichtern. Nach dem Orientierungslauf sollte man vor dem abschließenden Stretching eine Cool-down-Phase durchführen, in der der Körper vom Belastungsniveau allmählich in die Ruhephase übergeleitet wird. 6 SpielregelnDie einzelnen Gruppen starten in 5 Minuten Abständen. Jede Gruppe hat maximal 25 Minuten Zeit ins Ziel zu gelangen. Für jede weitere Minute nach Ablauf der Zeit wird ein Punkt abgezogen. Die Strecke führt direkt am Wasser entlang und um dieses zu gewährleisten, müssen die Rettungsreifen am Ufer entlang der Strecke gezählt werden. Das Punktekonto kann verbessert werden, wenn die folgenden Aufgaben richtig gelöst werden. Die Ergebnisse der Aufgaben müssen sich im Kopf gemerkt werden und im Ziel beantwortet werden. Für alle gelösten Aufgaben gibt es Punkte zusammen 36 Punkte. Die sich wie folgt zusammensetzten: Für Station A = 10 Für Station B = 10 Für Station C = 6 Für Station D = 10 7 Ablauf des Orientierungslaufes
8 Anhang8.1 Station A
8.2 Station B
8.3 Station C
8.4 Station D
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